xenia-maerz.de https://xenia-maerz.de/blog/ Wed, 29 Jul 2026 05:16:13 +0000 de-DE hourly 1 Wann hast du aufgehört zu leben? https://xenia-maerz.de/blog/wann-hast-du-aufgehoert-zu-leben/ https://xenia-maerz.de/blog/wann-hast-du-aufgehoert-zu-leben/#comments Mon, 15 Jun 2026 16:10:00 +0000 Gestresste Frau, Alltag als Mama, Keine Freude mehr, nur noch gestrest https://xenia-maerz.de/blog/wann-hast-du-aufgehoert-zu-leben/ Weiterlesen

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Vielleicht kennst du das. Es gab mal eine Zeit, da warst du richtig glücklich. Du hattest Zeit, hast die Dinge getan, auf die du Lust hattest und du hast dich leicht, unbeschwert und glücklich gefühlt. Aus diesem Gefühl heraus kam der Wunsch, Mama zu werden. 

Du hast dich wahnsinnig auf dein Baby gefreut, alles mit Liebe eingekauft, dich vorbereitet. Und ja, vielleicht wusstest du, dass es anfangs etwas holprig wird, dass die gemeinsame Zeit als Paar fehlt, du weniger schläfst, aber die Freude auf dein Baby war ungetrübt.

gestresste Frau mit Kindern

 

Vom Glück zur Erschöpfung: Wenn Mama-Sein nur noch Funktionieren bedeutet

Zwei Jahre später sitzt du völlig erledigt, kaputt, ausgelaugt auf dem Sofa und du fragst dich, wo eigentlich DEIN Leben hin ist? 

Aktuell fühlt sich dein Leben nur noch nach Funktionieren an. Du organisierst den Haushalt, das Essen, schaust, dass es deinem Kind gut geht, hetzt zwischen Arbeit und Zuhause hin und her und kippst abends müde ins Bett. 

Aus Sorglosigkeit wurde permanentes Gedankenkreiseln.

Aus Leichtigkeit wurde ein täglicher Kampf.

Aus Geduld wurde Wut und eine kurze Zündschnur. 

Irgendwo auf dem Weg vom Mama-Sein hast du DICH verloren. Und ich verrate dir etwas, du bist damit nicht alleine. So geht es ganz vielen Mamas. Jedes Mal zu Beginn einer Begleitung höre ich exakt die gleiche Geschichte meiner Klientinnen.

Und dennoch irgendwo tief in dir weißt du, wie es sich anfühlt, wirklich zu leben und du spürst die Sehnsucht da wieder hin zu wollen. 

Nicht nur zu funktionieren.

Nicht nur den Tag irgendwie zu überstehen.

Sondern wieder aufzuwachen und dich auf den Tag zu freuen.

Wieder DU zu sein.

Wie du wieder mehr Leichtigkeit, Energie und Freude in dein Leben bringst

Stell dir vor, du hättest wieder Momente nur für dich – ohne schlechtes Gewissen.

Du könntest durchatmen, während um dich herum das Chaos tobt – und trotzdem ruhig bleiben.

Du wärst nicht mehr ständig gereizt und erschöpft,

sondern hättest wieder Energie. Leichtigkeit. Freude.

Du würdest wieder lachen.

Ehrlich lachen.

Und nicht nur Mama sein…

sondern auch wieder du.

Genau das ist möglich.

Und genau dahin begleite ich Frauen jeden Tag zurück.

Wenn du spürst, dass du keine Lust mehr auf "Nur noch Funktionieren" hast

dann lass uns sprechen.



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8 Gewohnheiten, die nachweislich glücklich machen https://xenia-maerz.de/blog/8-gewohnheiten-die-nachweislich-gluecklich-machen/ https://xenia-maerz.de/blog/8-gewohnheiten-die-nachweislich-gluecklich-machen/#comments Sat, 14 Mar 2026 21:05:00 +0000 Lebensfreude, glücklich werden, Gewohnheiten, wieder lachen können, Freude am Leben https://xenia-maerz.de/blog/8-gewohnheiten-die-nachweislich-gluecklich-machen/ Weiterlesen

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In diesem Video erkläre ich dir welche Gewohnheiten mir geholfen haben wieder glücklich und zufrieden zu werden und das ewige Funktionieren zu verlassen.

Wenn du mehr Videos sehen möchtest, abonniere unbedingt meinen YouTube-Kanal:

In meinen Videos bekommst du ehrliche Einblicke von meinem persönlichen Weg: Raus aus dem Leben, in dem ich es allen recht machen wollte, mich selbst verloren habe und mein Körper immer mehr Alarm schlug – hin zu einem Leben, das ich bewusst genieße, voller Freude, Leichtigkeit und Ruhe, trotz meiner zwei kleinen Kinder. Ich teile mit dir wertvolle Impulse rund um dein Nervensystem, Emotionen und unbewusste Blockaden – all das, was dich bisher davon abgehalten hat, wirklich in deine Kraft zu kommen. Ich gebe dir praxisnahe Tippe, wie du dich wieder spürst und einen Zugang zu dir findest.

Wenn du lernen willst, wie du dich wieder mehr spürst, deinen Alltag mit Freude genießen kannst und dein Leben wieder Leichtigkeit und Harmonie bekommt, dann bist du hier genau richtig.

Lass uns gemeinsam den Weg zu DIR zurück gehen.

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Die Kraft, nicht zu reagieren/ Wie man seine Emotionen kontrolliert https://xenia-maerz.de/blog/die-kraft-nicht-zu-reagieren-wie-man-seine-emotionen-kontrolliert/ https://xenia-maerz.de/blog/die-kraft-nicht-zu-reagieren-wie-man-seine-emotionen-kontrolliert/#comments Sat, 14 Mar 2026 18:00:00 +0000 Aufhören zu schreien, Emotionen kontrollieren, Wutausbrüche verhindern https://xenia-maerz.de/blog/die-kraft-nicht-zu-reagieren-wie-man-seine-emotionen-kontrolliert/ Weiterlesen

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In diesem Video erkläre ich dir wie die es schaffst deine Emotionen zu kontrollieren und in stressigen Momenten/Situationen ruhig und gelassen zu bleiben.  

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Wenn du lernen willst, wie du dich wieder mehr spürst, deinen Alltag mit Freude genießen kannst und dein Leben wieder Leichtigkeit und Harmonie bekommt, dann bist du hier genau richtig.

Lass uns gemeinsam den Weg zu DIR zurück gehen.

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Wie bekomme ich mehr Selbstbewusstsein? https://xenia-maerz.de/blog/mehr-selbstbewusstsein-bekommen/ https://xenia-maerz.de/blog/mehr-selbstbewusstsein-bekommen/#comments Wed, 04 Dec 2024 12:49:00 +0000 Selbstbewusstsein Selbstwert Selbstvertrauen https://xenia-maerz.de/blog/mehr-selbstbewusstsein-bekommen/ Weiterlesen

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Selbstbewusstsein ist ein sehr wichtiger Schlüsselfaktor für Dein persönliches Wachstum, Deinen beruflichen Erfolg und Dein Wohlbefinden. Mit Selbstbewusstsein führst du bessere zwischenmenschliche Beziehungen und du bist widerstandsfähiger gegenüber Kritik und meisterst leichter Herausforderungen.

Viele Frauen wünschen sich mehr Selbstbewusstsein und somit eine stärkere Persönlichkeit. Doch wie wird man selbstbewusster? Selbstbewusstsein kommt von “Sich seiner Selbst Bewusst sein”. Das hat sehr viel mit Selbstakzeptanz und Selbstliebe zu tun. Wenn wir anfangen uns selbst so anzunehmen wie wir sind, mit all unseren Stärken und Schwächen, lernen gesunde Grenzen zu setzen, uns gut um uns selbst zu kümmern, sodass wir körperlich und emotional gesund sind, werden wir immer selbstbewusster werden. Ich zeige dir 4 wichtige Strategien, wie auch du zu mehr Selbstbewusstsein kommst.

4 Strategien für mehr Selbstbewusstsein und einen höheren Selbstwert

1. Strategie: Mehr Selbstbewusstsein durch körperliche und emotionale Selbstpflege

Für mehr Selbstbewusstsein ist es als Erstes wichtig, dass du dich gut um deinen eigenen Körper kümmerst. Das beinhaltet sowohl die körperliche als aber auch die emotionale Ebene. Wenn du deinem Körper und deinem Kopf Gutes tust, bleibst du länger gesund und hast mehr Energie jeden Tag. Doch wie geht das?

  • Ernähre Dich ab heute gesünder

Durch die richtige Ernährung bekommt unser Körper die Energie, die er benötigt. Vermeide Fertigprodukte, Zuckerhaltige Lebensmittel, leere Kohlenhydrate wie zb Weizenbrot und esse stattdessen Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten wie zb. Eier, Quark, Fleisch, Fisch, Nüsse, Hülsenfrüchte. Esse zusätzlich viel Gemüse und trinke ausreichend jeden Tag.

  • Bewege Dich ausreichend und ohne Druck

Natürlich ist es super, wenn du 2-3x die Woche Sport machst. Zusätzlich bringt es auch sehr viel, wenn du in deinem normalen Alltag mehr Bewegung einbaust. Nutze immer die Treppen anstatt den Aufzug. Mache Besorgungen mit dem Fahrrad und lass das Auto stehen. Laufe während deiner Mittagspause eine kleine Runde um den Block. Schau, dass du täglich auf 10.000 Schritte kommst. Das beste was Du nach unserer Erfahrung, von nun über 21 Jahren tun kannst, ist nimm den Druck raus! Wie das gehen kann, zeigen wir Dir in unserem Videokurs für absolute Lauf Muffel.

  • Achte auf eine bessere Schlafqualität

Es wird immer wieder unterschätzt, wie wichtig guter Schlaf für die eigene Gesundheit ist. Denn nachts regeneriert sich der Körper und tankt Energie für den nächsten Tag. Deshalb achte darauf, dass du genügend schläfst und vor allem auch auf eine gute Schlafqualität. Gute Schlafqualität bedeutet schnell Einschlafen und Durchschlafen. Dies klappt am Besten, wenn du abends schon etwas Entspanntes machst, wie z.B lesen oder ruhige Tätigkeiten. Vermeide Fernsehen und Handyspiele. Dein Gehirn kann nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Die Dinge aus den Medien können dich dann noch bis tief in die Nacht beschäftigen. Sie können dich aufwühlen. Reduziere abends das Licht. Dein Körper wird so gut auf die Nacht vorbereitet. Das erlaubt deinem Körper auch, das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.

  • Achte auf deine Gefühle

Nimm deine Gefühle bewusst wahr. Jedes Gefühl hat einen Grund und darf da sein. Versuche einen Weg für dich zu finden, deine vorhandenen Gefühle auszudrücken. Dies könnte z.B. durch ein Gespräch mit einem Vertrauten geschehen. Eine andere Möglichkeit wäre, ein Tagebuch zu führen. Nimm deine Gefühle ernst und gebe ihnen den Raum, den sie brauchen, denn nur dann können sie sich auflösen.

2. Strategie: Positive Selbstgespräche und Affirmationen

Den wenigsten Menschen ist bewusst, was sie sich täglich selbst alles so erzählen. Es ist völlig normal zu denken “Ich schaffe das ja eh nicht”. Viele glauben auch “ich bin einfach zu krank”. Oder “der Andere kann das besser”. Diese Liste könnte unendlich erweitert werden. Doch diese Sätze haben eine negative Auswirkung. Sie machen dich klein. Sie verringern dein Selbstwertgefühl. Darüber hinaus führen sie dazu, dass du dir noch weniger zutraust. Du beginnst dich immer mehr zurück zu ziehen. Lass dich nicht von der Angst leiten.

Doch wie bekomme ich mehr Selbstbewusstsein durch positive Affirmationen?

  • Mache dir als Erstes mal bewusst, was du dir alles so den ganzen Tag über erzählst. Sei ganz wachsam dafür und schreibe dir all deine Gedanken für einen Tag lang auf. Und dann verändere Sie: Wandle sie ins Positive um: Aus einem “Ich schaffe das eh nicht“ wird ein “Ich schaffe das“. Und aus einem “Ich bin zu krank” wird ein “Ich bin gesund.”
  • Diese neu formulierten positiven Sätze schreibst du dir auf lauter kleine Post-It’s. Diese klebst du überall hin, wo du sie täglich liest. Jedes Mal, wenn du an so einem Satz vorbeikommst, lies ihn dir bewusst laut vor. Nach und nach wirst du immer mehr diesen positiven Satz glauben. Er wird zu deiner neuen Wahrheit werden. 

3. Strategie: Grenzen setzen und Nein sagen

Um besser nach sich schauen zu können und sich selbst lieben zu lernen, ist es absolut notwendig, gesunde Grenzen zu setzen. Dafür musst du dir aber zuerst bewusst werden, was deine Bedürfnisse sind.

Versuche ganz bewusst im Alltag darauf zu achten und in dich reinzuhören was dir gut tut? Was brauchst du zb nach einem stressigen Arbeitstag? Was brauchst du, um abschalten/entspannen zu können? Wo benötigst du mehr Unterstützung? Was stresst dich? Wann kommst du schnell in Stress? Was fühlt sich nicht gut an?

Wenn du das für dich erkannt hast, versuche Stück für Stück danach zu leben und das umzusetzen. Kommuniziere ganz klar mit deinem Umfeld, was du benötigst.

Mache dir bewusst

Am Anfang ist das natürlich wahnsinnig schwer. Es kann durchaus eine Reaktion deines Umfeldes hervorrufen. Trotzdem ist es wichtig, dass du bei dir bleibst. Denn nur so kannst du in deine eigene Kraft kommen. Es wird dir auch helfen, zu lernen, gesunde Grenzen zu setzen.

Es ist ganz in Ordnung, eine Einladung abzulehnen, wenn sie nicht gut ist oder Stress verursacht.

Es ist völlig ok, dem Chef zu sagen, dass du heute keine Überstunden machen kannst.

Es ist völlig ok, deinem Mann zu sagen, dass du heute Ruhe brauchst und dich etwas zurückziehen möchtest.

Du musst nicht zu allem immer Ja sagen!

Mache dir bewusst: Jedes NEIN zu einem ANDEREN ist ein JA zu dir SELBST!!!

4. Strategie: Herausforderungen annehmen und Selbstvertrauen aufbauen

Viele Menschen neigen dazu, immer in ihrer persönlichen Komfortzone bleiben zu wollen. Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns sicher, vertraut und entspannt fühlen. Hier können wir unsere alten Muster und Gewohnheiten beibehalten. Wenn wir uns aufgrund der Sicherheit immer nur in der Komfortzone aufhalten, werden wir nie besser werden. Wir werden uns nicht weiterentwickeln. Dies gilt sowohl für die persönliche, berufliche als auch mentale Weiterentwicklung. Um uns weiterzuentwickeln, müssen wir uns von den gewohnten Mustern lösen. Wir müssen uns mutig den neuen Herausforderungen stellen. Auch wenn uns diese anfangs Angst machen.

Also sei mutig, wenn du spürst, dass du einen neuen Weg gehen möchtest. Nimm diese Angst bewusst an und traue dich aus deiner Komfortzone herauszutreten. Dadurch kannst du unendliches Potential freisetzen und zu neuem Wachstum kommen.

Was noch wichtig ist

Feiere auch ganz bewusst deine Erfolge und all die Dinge, die gut gelaufen sind. Es ist so wichtig, den Blick auch auf Dinge zu halten, die du richtig gut gemacht hast. So baust du neues Selbstvertrauen auf. Dadurch wirst du wiederum mutiger für weitere Herausforderungen.

Lerne Rückschläge/Fehler als Helfer oder Lernmöglichkeiten zu sehen. Wir alle machen Fehler und vieles war vielleicht rückblickend falsch. Doch anstatt sich darauf zu fokussieren, dass es falsch ist, ärgere dich nicht wochenlang darüber. Überlege dir lieber, was diese Situation dir gebracht hat. Was konntest du aus ihr lernen? Denn aus allem, was uns passiert, können wir immer etwas lernen. Wenn du versuchst, in schlechten Situationen etwas Positives zu finden, wird sich dein Blick auf die Dinge verändern. Langfristig wirst du so viel positiver durch das Leben gehen.

Sei behutsam mit dir

Natürlich ist das alles nicht einfach umzusetzen und es braucht viel Zeit. Daher nimm dir zu allererst nur einen Punkt vor. Hast du diesen in deinen Alltag integriert, gehe zum nächsten. So kommst du Stück für Stück zu mehr Selbstbewusstsein 🙂

Gerne unterstützen ich dich auch auf deinem Weg.

Melde dich unverbindlich bei mir.

Deine Xenia


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Warum denken wir "Ich bin nicht gut genug" https://xenia-maerz.de/blog/ich-bin-nicht-gut-genug-warum/ https://xenia-maerz.de/blog/ich-bin-nicht-gut-genug-warum/#comments Fri, 24 May 2024 08:00:00 +0000 https://xenia-maerz.de/blog/ich-bin-nicht-gut-genug-warum/ Weiterlesen

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In meinen Coachings sitzen mir wöchentlich Menschen gegenüber, die mir sagen, „Ich bin nicht gut genug“. Diese Überzeugung hat einen extrem großen Einfluss auf das Leben und das Wohlbefinden meiner Klienten. Die meisten leiden sogar massiv darunter.

Nahezu jeder von uns trägt diese tiefe sehr schmerzhafte Überzeugung „Nicht gut genug zu sein“ in sich. Diese Überzeugung macht nicht nur emotional viel mit uns, sondern sie hemmt uns auch im Leben vorwärts zu kommen. Sie hält uns regelrecht klein.

Was ist die Ursache, dass wir uns "Nicht gut genug" fühlen?

1. Unsere Prägungen und Erfahrungen

Die meisten von uns wurden so erzogen, alles richtig machen zu müssen. Das bedeutet aber nicht, dass wir einen Groll auf unsere Eltern hegen sollten. Denn auch diese wurden wiederum geprägt und handelten aus, der für sie, besten Absicht. Es gibt in unserer Gesellschaft klare Regeln wie Kinder „sein müssen“. Für alles gibt es bestimmte Schemata, in die man passen sollten. In der Schule werden wir schon mit 6 Jahren, daran gemessen, wie gut unsere Leistung ist. Dies wird dann anhand von Noten verdeutlicht und übt schon sehr früh einen mächtigen Druck aus.

2. Orientierung an Defiziten

Leider ist unsere Gesellschaft, sehr auf Defizite geprägt. Wir hören überall was nicht gut ist oder verbessert werden muss: Warum hat das Unternehmen keinen Erfolg? Was stimmt an dem eigenen Körper nicht? Was muss man besser machen? Was macht der Kollege besser?

3. Sozial Media

In der heutigen Zeit sehen wir durch Sozial Media überall Menschen, die „perfekt“ sind. Dieser Trend ist in jeder Branche zu beobachten. Unterbewusst vergleichen wir uns ständig mit diesen Menschen und fühlen uns dadurch immer schlechter und kleiner. Eben nicht gut genug.

Was sind die Folgen, wenn man sich nicht gut genug fühlt?


Bei vielen Menschen führt dies zum einen dazu, dass ihr Selbstwert massiv sinkt. Sie fühlen sich eingeschüchtert, klein und trauen sich weniger zu.

Und wiederum andere denken, dass sie dann einfach noch mehr geben müssen. Sie ackern und ackern, Tag ein Tag aus. Getrieben von dem Gedanken: „Wenn ich noch besser werde, dann bin ich gut und werde endlich wertgeschätzt und anerkannt“. Leider führt das sehr oft in eine Abwärtsspirale. Getrieben von dem Anspruch noch besser werden zu müssen, brennen viele aus und werden krank.

Mir liegt so am Herzen, dir liebe Leserin, lieber Leser zu sagen:

Du bist gut so wie du bist!!

Heißt das, dass du nichts mehr ändern oder dich nicht weiterentwickeln musst?

Absolut nicht. Dich gut genug zu fühlen heißt dich so anzunehmen wie du bist. Mit all deinen Stärken und eben auch Schwächen. Das bedeutet trotzdem, dass du an deinen Schwächen arbeiten und sie verändern darfst. Aber du begegnest diesen mit einem liebevollen Blick.

Ich wünsche jedem Menschen, dass er sich gut genug fühlt genauso wie er ist! Jeder ist individuell und auf seine Art besonders. Jeder ist es wert auch so geliebt zu werden.

Von Herzen alles Liebe

Eure Xenia

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Wie kannst du gesunde Grenzen setzen und warum sind sie so wichtig? https://xenia-maerz.de/blog/gesunde-grenzen-setzen-lernen/ https://xenia-maerz.de/blog/gesunde-grenzen-setzen-lernen/#comments Mon, 08 Apr 2024 08:00:00 +0000 Grenzen setzen Abgrenzen lernen Selbstbewusstsein Selbstvertrauen https://xenia-maerz.de/blog/gesunde-grenzen-setzen-lernen/ Weiterlesen

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Fühlst du dich auch wie ein Ball, der hin und her gespielt wird von der Außenwelt? Alle wollen etwas von dir, egal ob dein Partner, deine Kinder, deine Arbeitskollegen, deine Familie. Du fühlst dich hin und her gerissen, versuchst es möglichst allen recht zu machen und am Ende fühlst du dich unzufrieden und ausgelaugt?

Wenn du immer versuchst es allen Menschen in deinem Umfeld recht zu machen, machst du es am Ende einer Person gar nicht recht- und das bist DU SELBST!! Du vergisst dich selbst komplett und lebst nur für die Anderen.

Die wenigsten Menschen haben in ihrer Kindheit gelernt haben, Grenzen zu setzen. Noch immer wird Grenzen setzen oft mit Egoismus gleichgesetzt. Dabei geht es nicht darum, nur nach sich zu schauen, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen, was tut mir gut, was tut mir nicht gut und wann setze ich eine gesunde Grenze, um mich selbst zu schützen und nach meinen Prioritäten zu leben.

Gesunde Grenzen schützen unsere körperliche, emotionale, geistige und soziale Gesundheit.

Wie sehen gesunde Grenzen aus?

Gesunde Grenzen haben meist mehrere Merkmale, die sie vereinen

1. Klarheit und Direktheit:

Gesunde Grenzen werden klar und unmissverständlich ohne Zweideutigkeiten kommuniziert

2. Selbstachtung und Selbstrespekt:

Gesunde Grenzen zeigen, dass wir uns selbst respektieren. Sie dienen dazu, darauf zu achten, dass unsere Bedürfnisse und Werte von Anderen gewahrt werden.

3. Angemessenheit:

Gesunde Grenzen sind ausgewogen. Sie berücksichtigen sowohl unsere eigenen Bedürfnisse als auch die Bedürfnisse der anderen Menschen in unserem Umfeld.

4. Flexibilität:

Wir können unsere Grenzen je nach Situation anpassen. Manchmal müssen wir diese Grenzen ändern, um auf unerwartete Situationen reagieren zu können.

5. Respektvoller Umgang mit Anderen:

Es bedeutet natürlich auch im Umkehrschluss die Grenzen anderer zu respektieren, ernst zu nehmen und darauf zu achten.

6. Schutz vor Ausbeutung:

Gesunde Grenzen bewahren uns davor, dass wir zb am Arbeitsplatz oder in zwischenmenschlichen Beziehungen ausgebeutet oder manipuliert werden.

7. Förderung von Selbstfürsorge:

Gesunde Grenzen ermöglichen es uns, auf uns selbst aufzupassen, um körperlich und emotional gesund zu bleiben. Dadurch können wir uns mehr auf unser Potential fokussieren und besser unsere Ziele erreichen.

8. Förderung von positiven Beziehungen:

Gesunde Grenzen tragen dazu bei, dass zwischenmenschliche Beziehungen auf Vertrauen und Respekt basieren. Sie fördern somit ein gutes soziales Umfeld und wertschätzendes Miteinander.

Wenn du lernen willst, Grenzen zu setzen, sei dir bewusst, dass das eine lange Reise ist. Um sagen zu können, was du nicht willst, musst du gut über dich selbst nachdenken. Du musst dich gut kennen. Zudem musst du bereit sein, für dich selbst zu kämpfen. Das alles ist jedoch für jeden von uns erlernbar, egal an welchem Punkt im Leben man gerade steht.

So kannst du in 8 Schritten lernen, gesunde Grenzen zu setzen:

         1. Du brauchst Selbstreflektion

  • Nimm dir Zeit und setze dich hin. Überlege in aller Ruhe welche Bedürfnisse, Werte oder Ziele dir wichtig sind. Was waren Situationen in der Vergangenheit, in denen du dich unwohl oder sogar ausgenutzt gefühlt hast, denn diese deuten darauf hin, dass da womöglich eine Grenze von dir überschritten wurde.

    2. Kommuniziere klar

    Übe klar deine Bedürfnisse und Grenzen auszusprechen. Vermeide vage Aussagen, denn dein Gegenüber kann deine Grenzen nicht erraten. Du bist dafür verantwortlich, diese so zu kommunizieren, dass dein Umfeld weiß was dir wichtig ist. Übe das am besten anfangs mit einer dir vertrauten Person und vage dich Schritt für Schritt in andere Lebensbereiche vor. Sei mutig. Ja, nicht jedem in deinem Umfeld wird das gefallen, aber je mehr du zu dir stehst, desto besser wird es dir langfristig gehen.

    3. Lerne Nein zu sagen

    Es ist völlig in Ordnung Nein zu sagen, wenn du merkst, dass du deine Grenze erreicht hast. Du musst nicht zu allem Ja sagen, denn am Ende bist du diejenigen, die dann ausgepowert ist und keine Kraft mehr hat. Wenn du auch mal Nein zu sagen hast, wirst du schnell merken, dass es dir viel besser geht und du trotzdem eine gute Mutter, eine gute Arbeitskollegin und eine gute Partnern usw bist.

    4. Akzeptiere deine Gefühle

    Es ist völlig normal, dass du dich zu Beginn schuldig fühlst, wenn du deine Grenze aussprichst. Das darf sein. Wichtig ist, dass es dich nicht davon abhält es zu tun. Lasse das Gefühl zu, aber bleibe deiner Linie treu und trete für dich weiter ein.

    5. Setze Prioritäten

    Überlege dir, welche Dinge dir am Wichtigsten sind und somit oberste Priorität haben. Beginne dann damit, für diese Prioritäten Grenzen zu setzen, sodass du diese erreichen kannst. Zum Beispiel wenn für dich dein Sport oberste Priorität hat, weil du gesund bleiben möchtest, trete dafür ein und schaffe dir ganz bewusst den Freiraum dazu. Kommuniziere ganz klar mit deinem Partner, dass du 2x. die Woche dafür Zeit benötigst und schaut wie das umsetzbar ist. Lasse dich hier nicht vom Kurs abbringen. Wiederum darfst du bei Dingen, die eine nicht so hohe Priorität haben, auch mal deine Grenzen verschieben. Denn es ist nicht nötig, in allen Bereichen strikte Grenzen zu setzen. Jeder hat Dinge, die höher wiegen als andere und diesen gilt es nachzugehen und für diese einzutreten.

    6. Lerne aus Erfahrungen

    Gerade wenn du anfängst Grenzen zu setzen, ist es wichtig, die unterschiedlichen Situationen zu reflektieren. Sowohl die Situationen, in denen es dir gut gelungen ist: Wie hast du dich dabei gefühlt?Was hat sich verändert? Als auch die Situationen, in denen du es nicht geschafft hast: Wie ging es dir damit?Und was könntest du beim nächsten Mal anders machen? Denn nur durch Erfahrungen, die wir ganz klar reflektieren, lernen wir die Dinge beim nächsten Mal besser zu machen.

    7. Achte auf Warnsignale

    Achte auf Anzeichen, dass du zu viel Stress hast und dich überfordert hast. Mache dir bewusst, dass du dann deine Grenzen ziemlich weit überschritten hast und es an der Zeit ist, einen Schritt zurückzutreten und mehr nach dir zu schauen. Plane dir ausreichend Zeit für dich im Alltag ein, in denen du Dinge tust, die dir gut tun und dich entspannen. Denn je besser du auf dich achtest, desto leichter wird es dir irgendwann fallen, auch gesunde Grenzen zu setzen.

    8. Sei geduldig mit dir

    Gesunde Grenzen zu setzen ist ein stetiger Übungsprozess. Es wird dir nicht von Jetzt auf Gleich gelingen. Ebenso kann es einige Zeit dauern, bis es sich für dich normal und gut anfühlt. Wichtig ist, dass du immer weiter übst und mutig dran bleibst, auch wenn dein Umfeld nicht immer positiv darauf reagieren wird. Gehe Schritt für Schritt weiter, denn so wirst du körperlich und emotional gesund bleiben und kannst dein größtes Potential entfalten und deine Ziele erreichen.

    Am Ende ist mir nochmals wichtig zu erwähnen, dass es völlig normal ist, wenn du dich zu Beginn schuldig fühlst. Es kann sogar eine gewisse Angst entstehen, für dich selbst einzutreten. Das ist völlig normal und geht den meisten Menschen so, da wir dies nicht in unserer Kindheit gelernt haben. Aber es ist so wichtig, dass du dich Stück für Stück traust, mutig bist, ausprobierst und weiter machst, auch wenn du mal auf Gegenwind im Umfeld stößt. Denn nur so kannst du wirklich körperlich und emotional gesund durchs Leben gehen und wirst langfristig glücklich und zufrieden sein.

    Je besser du auf dich achtest, desto ein besserer Partner/Arbeitskollege/Freund kannst du auch für andere sein.

    Sei mutig und gehe deinen Weg!!!

    Gerne unterstütze ich dich natürlich dabei, denn mit Unterstützung geht es einfach viel schneller und leichter :) Melde dich bei mir für dein kostenloses Info-Gespräch. 

    deine Xenia

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Darf ich neben Mutter auch noch Frau sein? https://xenia-maerz.de/blog/mutter-und-frau-sein/ https://xenia-maerz.de/blog/mutter-und-frau-sein/#comments Mon, 09 Oct 2023 08:00:00 +0000 Selbstbewusstsein Frau Sein glückliche Mama Leben mit Kindern happy mum https://xenia-maerz.de/blog/mutter-und-frau-sein/ Weiterlesen

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Die Rolle der Frau hat sich im Gegensatz zu früher sehr verändert. In der Steinzeit waren Frauen hauptsächlich für die Kinder und die Nahrung verantwortlich. Sie sammelten essbare Früchte, Beeren und Nüsse und lebten eng mit anderen Gruppen zusammen. In diesen Gruppen kümmerten sie sich um die Kinder und erzogen diese.

Im Laufe der Geschichte wuchs die Frau jedoch aus diesen Aufgaben heraus. Sie hatte Zugang zu Bildung und bekam immer mehr Rechte. Die Welt ging weg von reinen Frauenberufen, sodass Frauen mittlerweile in allen Berufen und Hierarchien vertreten sind.

Somit hat sich das Aufgabengebiet der Frau massiv erweitert. Sie ist nicht mehr “nur” für den Haushalt und die Kinder verantwortlich. Obwohl Frauen heute hoch angesehen sind, fühlen sich meiner Meinung nach viele in dieser Rolle verloren.

Ich erlebe Tagtäglich so viele Frauen, die sich “nur” noch als Mutter sehen. Sie haben nahezu komplett vergessen, was es denn bedeutet Frau zu sein, sich fraulich, weiblich und attraktiv zu fühlen. Dabei ist das von unfassbarer Wichtigkeit, auch oder gerade im Zusammenspiel mit einem Partner. Denn je mehr eine Frau in ihrer weiblichen Energie ist und das auslebt, desto mehr Weiblichkeit und Attraktivität strahlt sie nach außen aus. Und das wiederum zieht andere Menschen magisch an.

Warum ist es also so erstrebenswert, sich richtig als FRAU und nicht nur als Mutter zu fühlen?

  • Wenn wir uns richtig als Frau fühlen, geht das automatisch mit einem besseren Selbstbild einher. Wir sind bestrebt, mehr auf unser Äußeres zu achten, ernähren uns besser und beginnen sportlich aktiver zu werden. Hier ist mir wichtig zu sagen: Es geht nicht darum, Modelmaße zu erreichen, denn eine “gute Figur” liegt im Auge des Betrachters. Aber wenn wir uns in unserem Körper wohl fühlen, egal welche Maße er hat, strahlen wir eine unglaubliche Sexiness und Attraktivität aus. Dadurch reagiert unser Umfeld anders auf uns, was wiederum unser Selbstbewusstsein steigert.
  • Wenn du dich richtig als Frau fühlst, wirkt sich das auch auf dein Sexualleben aus. Du wirst automatisch mehr bei deinem Partner mit deinen Reizen spielen, ihn necken, ihn verführen. Auch während dem Sex wirst du dich viel wohler fühlen und mehr fallen lassen können. Das hat natürlich eine unglaubliche Wechselwirkung mit deinem Partner 🙂 . Und eine glückliche ausgelebte Sexualität ist von unglaublicher Wichtigkeit für eine erfüllende Partnerschaft.
  • Das emotionale Wohlbefinden hängt stark davon ab, wie man sich selbst sieht und vor allem akzeptiert. Je wohler wir uns in unserer Rolle fühlen, desto positiver ist unser Selbstbild. Dieses Selbstbild hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Dies betrifft sowohl die körperliche als auch die seelische Gesundheit. Es ist somit sehr von Vorteil, wenn wir uns nicht nur als Mutter, sondern auch als Frau ansehen

5 wirksame Tipps um Mutter und trotzdem wieder ganz Frau zu sein!

Alles beginnt damit, dass du dir als Erstes bewusst machen darfst, dass DU mehrere Rollen hast und diese auszuleben wahnsinnig wichtig ist! Du bist nicht nur Mutter. Ja, auch wenn Kinder in den ersten Jahren sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit brauchen, bist du trotzdem noch Frau! Dies darfst du dir aktiv ins Gedächtnis rufen. Gerade nach der Geburt fühlen sich viele Frauen sehr unwohl in ihrem Körper. Dies geht natürlich damit einher, dass das Frausein in den Hintergrund rückt. Hier gilt es aktiv auszusteigen und zusätzlich zum Muttersein den Fokus auch auf das Frausein zu legen


1. Selbstpflege

Wenn du dich gut um dich kümmerst und dir etwas Gutes tust, fühlst du dich besser und zufriedener mit dir selbst. Hierzu zählt auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und viel Schlaf.

2. Kleidung & Styling

Fange bewusst an, in deinem Kleiderschrank nach Outfits zu stöbern, die du toll an dir findest. Experimentiere ruhig ein bisschen. Wenn du dich vor der Geburt gerne geschminkt hast, versuche dies jetzt wieder mehr umzusetzen. Mache dich ein bisschen zurecht, auch wenn du nur zu Hause bist. Dadurch fühlst du dich gleich viel besser.

3. Selbstreflektion

Überlege dir, was für dich Weiblichkeit, Frausein, ausmacht. Das ist individuell sehr verschieden. Reflektiere erst einmal für dich selbst. Sobald du das getan hast, wirst du automatisch wissen, wo du ansetzen kannst, um dein Ziel zu erreichen.

4. Selbstvertrauen & Selbstliebe

Ich weiß, das ist jetzt einer der schwersten Aufgaben. Ich bin ein sehr großer Fan von positiven Affirmationen. Leider sagen wir Frauen uns tagtäglich, was eigentlich alles nicht an uns stimmt. Wir sollten uns stattdessen darauf fokussieren, was toll ist. Sich das täglich bewusst zu machen und selbst zu sagen, kann wahre Wunder bewirken. Aber Obacht es braucht Zeit. Also sei geduldig mit dir!

5. Gemeinschaft

Für uns Frauen ist es immer ein Mehrgewinn, sich mit anderen Frauen auszutauschen. Suche bewusst Kontakte zu Mamas, denen es vielleicht ähnlich geht oder die ihre Rolle als Frau schon gefunden haben. Tausche dich mit ihnen aus. Was machen diese anders? Wie haben sie es geschafft? Wie leben sie ihre Weiblichkeit aus?

Abschließend ist mir wichtig zu erwähnen.

Ja, jeder ist erstmal gut so wie er ist! ABER ich kann aus vollstem Herzen sagen, dass du dich viel besser fühlen wirst, wenn du deine Weiblichkeit spürst und voll auslebst.

Wir dürfen soo viel mehr sein als nur Mutter!

Sehr gerne unterstütze ich dich natürlich auch auf deinem Weg dorthin.

Deine Xenia

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Warum fällt es dir so schwer Nein zu sagen? 6 Gründe https://xenia-maerz.de/blog/beitrag-8/ https://xenia-maerz.de/blog/beitrag-8/#comments Wed, 15 Sep 2021 12:47:00 +0000 https://xenia-maerz.de/blog/beitrag-8/ Weiterlesen

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Warum es dir so schwer fällt, Nein zu sagen – und was wirklich dahinter steckt

Du willst eigentlich Nein sagen — und im nächsten Moment hörst du dich selbst sagen:

„Ja, klar, mache ich.“

Und schon während du es ausgesprochen hast, ärgerst du dich über dich selbst.

Denn eigentlich hattest du dir vorgenommen, es dieses Mal anders zu machen.

Doch warum fällt es uns so schwer, für uns einzustehen?

Viele Frauen kennen genau diese Situation. Sie wissen, dass es wichtig wäre, sich abzugrenzen — und trotzdem fühlt es sich fast unmöglich an.

Oder sie sagen einmal Nein… und danach kommt sofort das schlechte Gewissen:

Ist der Andere jetzt enttäuscht? War das zu hart? Hätte ich nicht doch helfen sollen?

Und plötzlich fühlt sich selbst das Nein falsch an.

Doch die Gründe dafür liegen oft viel tiefer, als wir denken.

Warum Nein sagen so wichtig ist

Nein zu sagen hat nichts mit Egoismus zu tun.

Es bedeutet, authentisch zu dir selbst zu stehen.

Denn wenn du dauerhaft Ja sagst, obwohl du Nein meinst:

verlierst du immer mehr Energie

stellst du deine Bedürfnisse hinten an

verlierst du dich Stück für Stück selbst

Und genau an diesem Punkt kommen viele Frauen zu mir ins Coaching.

Sie merken, dass sie nur noch funktionieren — aber sich selbst kaum noch spüren.


Doch was sind die Gründe, warum es dir so schwer fällt, Nein zu sagen?

1. Die Angst, Andere zu enttäuschen

Viele haben eine sehr große Angst davor, ihr Gegenüber zu enttäuschen. Zum Beispiel:

Dein Chef fragt dich, ob du länger bleiben kannst.

Eine Freundin bittet dich um Hilfe.

Jemand fragt dich spontan nach einem Gefallen.

Und obwohl du merkst, dass es eigentlich nicht passt, sagst du Ja. Aus Angst, den Anderen zu enttäuschen.

Oft geht diese Angst sogar noch tiefer. Denn dahinter steckt manchmal die Befürchtung:

Dann mag der Andere mich vielleicht weniger. Dann verliere ich Zuneigung oder Liebe.

Und genau diese Gefühle sind häufig in unserem emotionalen Gedächtnis abgespeichert.

Das bedeutet: Nicht nur die Situation im Hier und Jetzt ist entscheidend,

sondern all die Erfahrungen, die du in der Vergangenheit gemacht hast.


2. Der Wunsch, gemocht zu werden

Wir alle haben das Bedürfnis, gemocht und geliebt zu werden. Das ist etwas ganz Natürliches.

Und wenn das dein Grund ist, warum es dir schwer fällt Nein zu sagen, dann bedeutet ein Nein innerlich oft: Wenn ich eine Grenze setze, verliere ich die Zuneigung meines Gegenübers.

Das geht übrigens sehr weit in die Evolution zurück.

Schon früher war es wichtig, zu einer Gruppe dazuzugehören.

Denn ausgeschlossen zu werden konnte früher tatsächlich gefährlich sein oder sogar den Tod bedeuten.

Doch bei vielen ist dieses Bedürfnis heute noch tief verankert.


3. Angst vor Konflikten

Es gibt Menschen, die ein sehr starkes Harmoniebedürfnis haben.

Allein der Gedanke an Streit oder Diskussionen löst ein Unwohlsein aus.

Und aus Angst vor Konflikten sagen sie lieber Ja.

Nicht, weil sie wirklich möchten — sondern um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Doch langfristig bedeutet das, dass du deine eigenen Bedürfnisse immer wieder zurückstellst bzw unter die deines Gegenübers stellst.


4. Der Wunsch, anderen zu helfen

Das war übrigens einer meiner größten Gründe, warum ich früher nicht Neins sagen konnte.

Es gibt Menschen, die sehr empathisch sind, sehr hilfsbereit, ein großes Herz haben.

Sie wollen für Andere da sein, helfen, unterstützen. Und genau das macht es so schwer, Nein zu sagen.

Und dann entsteht innerlich ein Konflikt:

" Einerseits möchte ich helfen — aber ich merke, dass ich eigentlich zb meine Ruhe erreicht brauche."

Oft findet man solche Menschen auch in sozialen Berufen. 


5. Ein geringer Selbstwert

Wenn du dich selbst als weniger wichtig oder weniger wertvoll empfindest, fällt es dir umso schwerer, für dich einzustehen.

Dann rutschst du schneller in ein schlechtes Gewissen. Und stellst die Bedürfnisse Anderer automatisch über deine eigenen.

Oft reicht schon ein kleiner Satz vom Gegenüber — und du fühlst dich sofort verantwortlich.


6. Du übernimmst Verantwortung für Andere

Ein ganz spannender letzter Punkt, der oft unbewusst passiert.

Wenn dich jemand um Hilfe bittet und du überlegst, Nein zu sagen, denkst du sofort darüber nach, was das beim Gegenüber auslösen könnte.

Vielleicht denkst du:

" Dann wird sie sich schlecht fühlen." "Dann ist sie vielleicht enttäuscht."

Und plötzlich übernimmst du Verantwortung für die Gefühle des Anderen.

Du stellst seine Bedürfnisse über deine eigenen —

und entscheidest dich deshalb gegen dein Nein.


Hinter all diesen Gründen stecken Muster und Prägungen, die in deinem emotionalen Gedächtnis abgespeichert sind.


In dem Moment, in dem du daran denkst Nein zu sagen, springt dein Stresszentrum im Gehirn an.

Deshalb fällt es so schwer, in diesen Momenten bewusst anders zu handeln. Denn diese Muster sind aufgrund von Erfahrungen in deinem neuronalen Netzwerk abgespeichert und werden jedes mal angetriggert, sobald du in diese Situation kommst. Was dann wiederum die unangenehmen Gefühle in dir auslöst und macht es dir sos schwer Nein zu sagen. 

Doch genau hier liegt auch der Schlüssel zur Veränderung.

Diese Muster lassen sich verändern.

Wenn du zum einen lernst, mit den Emotionen umzugehen, die beim Nein sagen entstehen, wird es Schritt für Schritt leichter. Und zum Anderen lassen sich diese Muster genau da wo sie entstanden sind- im neuronalen Netzwerk- auflösen. 

Viele Frauen berichten mir genau das im Coaching: 

Plötzlich fühlt sich Nein sagen nicht mehr schlimm an.

Plötzlich fällt es leichter, auf sich selbst zu achten.

Und genau dann öffnet sich ein ganz neues Feld an Möglichkeiten:

mehr Energie

mehr Leichtigkeit

mehr Selbstvertrauen

mehr Leben statt nur Funktionieren


Vielleicht hast du dich in einem der Gründe wiedergefunden.

Vielleicht hast du zum ersten Mal verstanden, warum es dir so schwer fällt, Nein zu sagen.

Und genau hier beginnt Veränderung.

Denn je besser du für dich einstehst, desto mehr kommst du wieder bei dir selbst an.

✨ Wenn du lernen möchtest, leichter Nein zu sagen und wieder mehr auf dich zu hören, dann begleite ich dich gerne auf diesem Weg.

Melde dich bei mir oder informiere dich über mein Coaching —

und beginne Schritt für Schritt, wieder mehr du selbst zu sein. 🌿



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